Christine Lambrecht

Bergstraße 25.05.2021 – Wie die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin der Justiz und Verbraucherschutz Christine Lambrecht mitteilt, haben die Bergsträßer Kommunen und der Kreis in der aktuellen Legislaturperiode Bundesmittel in Höhe von rund 703.000 Euro für die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten erhalten. 

„Im Kreis Bergstraße geht es beim Klimaschutz voran“, stellt die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht (SPD) mit Blick auf die Mitteilung aus dem Bundesumweltministerium fest, wonach im Kreis Bergstraße im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ mehrere Kommunen Förderungen für weitreichende Vorhaben zur Minderung der Treibhausgasemissionen erhielten. 

Während Mörlenbach und Viernheim von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, die Erstellung eines „Integrierten Klimaschutzkonzepts“ (IKK) und die Umsetzung erster Maßnahmen bezuschussen zu lassen, erhielt die Stadt Bensheim als eine von wenigen Modellkommunen Förderungen im Rahmen des „Masterplans 100% Klimaschutz“. So konnte beispielsweise die Teilumstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektromobilität mit 98.461,20 Euro Bundesmittel bezuschusst werden. Im letzten Jahr habe auch der Kreis nachgezogen und insgesamt Fördermittel in Höhe von 139.025 Euro zur Erstellung eines IKK für die eigenen Zuständigkeiten bewilligt bekommen, ein eigener Klimaschutzmanager koordiniert seither die Entwicklung des Kreiskonzepts. 

„Klimaschutz gehört zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen in diesem neuen Jahrzehnt. Aber Klimaschutz beginnt vor Ort, in den Kommunen bei öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Dienstleistungen in der Gemeindeverwaltung. Das Spektrum, wo Energie und letztendlich CO2 eingespart werden kann, ist groß“, so Lambrecht. Deswegen begrüße sie es, dass sich immer mehr Bergsträßer Kommunen auf den Weg machen und der Klimaschutz einen immer höheren Stellenwert genießt. Gleichzeitig ruft die Bergsträßer Bundesministerin alle weiteren Kommunen ihres Wahlkreises dazu auf, ebenfalls die aktuell besonders guten Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. 

Um den Klimaschutz auf kommunaler Ebene trotz angespannter Haushaltslage weiter voranzubringen, unterstützt der Bund kommunale Akteur*innen aktuell zusätzlich mit Mitteln aus dem Konjunktur- und Zukunftspaket der Bundesregierung. „Das Bundesumweltministerium fördert die Stellen von Klimaschutzmanger*innen bis Ende des Jahres 2021 sogar mit 75 bis 100 Prozent der Personalkosten. Insgesamt konnten bis heute mehr als 1.000 solcher Stellen geschaffen werden“, weiß Lambrecht. Neben der Erstellung von Klimaschutzkonzepten gehöre zu den Förderschwerpunkten auch Beleuchtung und Belüftung, nachhaltige Mobilität sowie Energiesparmodelle in Kitas und Schulen. Lambrecht erhofft sich eine rege Teilnahme der Bergsträßer Kommunen an den bestehenden Fördermöglichkeiten, damit die Region einen gerechten Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaziele leisten könne.

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Thomas Köhler_photothek