Christine Lambrecht

Bergstraße 18.05.2021 – Wie die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin der Justiz und Verbraucherschutz Christine Lambrecht berichtet, erhalten die AWO Bergstraße mit Sitz in Bürstadt und der in Wald-Michelbach, Grasellenbach und Abtsteinach tätige Pflegedienst Elke Weiß-Reh Fördergelder des Bundesumweltministeriums als Unterstützung beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge. 

Mehr als 273.000 Fahrzeuge sind derzeit für die Unternehmen und Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen auf deutschen Straßen unterwegs. Bislang wird nur eine kleine Zahl davon elektrisch betrieben. Damit soziale Einrichtungen den Umstieg ihrer Flotten auf Elektroantriebe einfacher finanzieren können, werden sie vom Bundesumweltministerium mit dem Förderprogramm "Sozial & Mobil" unterstützt. Gefördert wird die Beschaffung rein batterieelektrischer Neufahrzeuge sowie der Aufbau von Ladeinfrastruktur.

„Die größte Barriere für die Umstellung auf Elektromobilität sind für Betriebe die höheren Investitionskosten. Gerade soziale Organisationen und Unternehmen sind davon betroffen“, weiß die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht (SPD). Umso mehr habe sie sich deswegen über die Mitteilung aus dem Bundesumweltministerium gefreut, dass gleich zwei Einrichtungen im Kreis Bergstraße durch das „Flottenaustauschprogramm“ des Ministeriums beim Umstieg auf batterieelektrische Antriebe unterstützt werden. 

„Leisere Fahrzeuge mit weniger Abgasen schonen das Klima, sind gut für die Umwelt und verbessern die Lebensqualität vor Ort. Deswegen begrüße ich es sehr, dass die AWO Bergstraße insgesamt 23.000 Euro und der Pflegedienst Elke Weiß-Reh insgesamt 64.500 Euro Bundesmittel für die Beschaffung rein batterieelektrischer Neufahrzeuge und den  Aufbau von Ladeinfrastruktur bewilligt bekommen haben“, so Lambrecht.

Die Bundesmittel fließen bei der AWO in zwei neue PKW und zwei Ladesäulen, der Pflegedienst Elke Weiß-Reh nutzt die Mittel für die Anschaffung von sechs Elektrofahrzeugen und zum Aufbau von drei Ladesäulen. Bei der Anschaffung der Fahrzeuge werden die Mehrkosten für Elektrofahrzeuge im Vergleich zu einem Verbrenner gefördert, erklärt Bundesministerin Lambrecht. „Dass soziale Einrichtungen jetzt hier aktiv werden, ist eine tolle Chance für den Klimaschutz, die Beschäftigten sowie die Menschen, die von ihnen betreut werden“, meint Lambrecht. 

Weiter verweist die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete darauf, dass sich soziale Einrichtung auch weiterhin für das Förderprogramm anmelden können. In Kombination mit dem Umweltbonus könne mit der Förderung die Mehrkosten eines neuen Elektrofahrzeuges nahezu ausgeglichen werden. Das Flottenaustauschprogramm des Bundesumweltministeriums läuft bis Ende 2022 und hat ein Volumen von 200 Millionen Euro. Weitere Informationen unter: https://www.bmu.de/FG28. 

Quelle Bild:
Thomas Köhler/photothek