Wir fördern Chancengleichheit!
Wir fördern Chancengleichheit

Liebe Bürgerinnen und Bürger,


am 1. August beginnt das neue Ausbildungsjahr. Zeitgleich treten einige bildungspolitische Verbesserungen in Kraft, die die SPD Bundestagsfraktion auf den Weg gebracht hat:


Jedes Kind verdient die besten Chancen. Darum haben wir das Bildungs- und Teilhabepaket für Familien mit wenig Einkommen verbessert. Anspruchsberechtigt sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen. Die Leistungen werden für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gewährt. Ab dem 1. August gibt es für sie jetzt das Mittagessen und Schülerticket kostenfrei, Kostenerstattungen für Ausflüge mit Schule oder Kita. Es gibt 150 Euro mehr pro Jahr für Schulsachen und 15 Euro pro Monat mehr für soziale und kulturelle Aktivitäten. Damit sind Bildungschancen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig.


Zum Ausbildungsbeginn 2019 passen wir die finanzielle Unterstützung in Ausbildungszeiten an – für alle, unabhängig vom Berufsbildungsweg. Auszubildende in der betrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildung haben unter bestimmten Voraussetzungen während ihrer Ausbildungszeit Anspruch auf die Sicherung ihres Lebensunterhalts durch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) bzw. das Ausbildungsgeld (Abg). Dies ist z.B. der Fall, wenn Azubis zu Hause ausziehen müssen, weil der Ausbildungsbetrieb zu weit vom Wohnort entfernt und die Ausbildungsvergütung zu gering ist. Diese Regelungen zu BAB und Abg waren sehr kompliziert und schienen oft unübersichtlich. Das ändert sich jetzt, denn wir vereinfachen die Regelungen der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes und reduzieren damit den Verwaltungsaufwand. Auch Arbeit in Ausbildung muss angemessen entlohnt werden. Deshalb bekommen Auszubildende das Recht auf eine Mindestvergütung. 


Zudem tritt rechtzeitig zum Wintersemester 2019/2020 der erste Teil der großen BAföG-Reform, welche viele Verbesserungen für Studierende beinhaltet, in Kraft: Wir heben den Höchstsatz von aktuell 735 Euro auf 861 Euro in 2020 und fördern mehr Schülerinnen, Schüler und Studierende. Um Förderbedürftige wieder besser zu erreichen und die Zahl der Geförderten wieder zu erhöhen, stellen wir insgesamt 1,34 Euro mehr in dieser Wahlperiode zur Verfügung. Der Wohnzuschlag für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, wird um 30 Prozent von 250 Euro auf 325 Euro erhöht. Kranken- und Pflegeversicherungszuschläge werden erhöht und die Vereinbarkeit von Studium und Familie und Studium und Pflege wird verbessert.

 

Ihre Christine Lambrecht 
 

Quelle Bild:
Shutterstock/galitsin