Christine Lambrecht und Theo Hoenhorst

Berlin, 19. Februar 2020 – Im Rahmen seines zwei-wöchigen Praktikums im Berliner Büro der Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht erhielt der Schüler des Überwald-Gymnasiums Wald-Michelbach, Theo Hoenhorst, Einblicke in das politische Geschehen des Deutschen Bundestages. Im Folgenden dokumentieren wir seinen Praktikumsbericht:

„Die zwei Wochen meines Praktikums gehören wohl zu den aufregendsten und eindrücklichsten Zeiten meines Lebens. Für mich als politisch interessierten Mensch war es großartig, die heiligen Hallen unserer Demokratie von innen kennenlernen zu dürfen und den Betrieb des Bundestages live mitzuerleben. Persönlich bewegend war es, dass ich dort meinen Geburtstag verbringen durfte, an welchem ich meine Mutter und meinen Vater durch die Gebäude führen durfte. 

Mein Schülerpraktikum in der Hauptstadt begann montags um 10 Uhr. Anschließend ging es zur Hausausweisstelle, wo ich meinen persönlichen Hausausweis erhielt. Ab diesem Zeitpunkt durfte ich mich für die nächsten zwei Wochen frei im Deutschen Bundestag bewegen. Nachdem ich die großen Gänge und Räumlichkeiten sehen und kennenlernen durfte, ging es zum Willy-Brandt-Haus, dem Hauptsitz der SPD, wo ich im Rahmen des SPD-Praktikantenprogramms mit anderen Praktikanten eine Führung mit anschließender Diskussion machte. Im selben Rahmen fand in der ersten Woche noch ei-ne Diskussionsrunde mit einem Jugendoffizier der Bundeswehr statt, in der wir über den Iran-USA-Konflikt sprachen. Außerdem trafen wir in der zweiten Woche meines Praktikums zwei SPD-Bundestagsabgeordnete. Mit Markus Paschke diskutierten wir darüber, wie man Ausbildungsberufe wieder attraktiver machen kann, mit Eberhard Brecht redeten wir über die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Im Büro von Frau Lambrecht war es beispielsweise meine Aufgabe, mich mit den Ergebnissen einer Studie zu Rechtsextremismus auseinander zu setzen oder ein Pressestatement zur Verlängerung und Verschärfung der Mietpreisbremse zu formulieren.

Es war beeindruckend, in den parlamentarischen Betrieb hineinschauen zu dürfen. So durfte ich am Dienstag der zweiten Woche an einer Sitzung der AG Inneres der SPD und am Mittwoch an einer Sitzung des Ausschusses Arbeit und Soziales teilnehmen. Mittwochs, donnerstags und freitags standen dann Besuche im Plenum an. Ich konnte jeweils zwei Stunden den Debatten im Parlament von der Zuschauertribüne aus zuhören. Dies war so spannend, dass ich an diesen Tagen mit den anderen Praktikanten nach der Arbeit nochmal auf die Tribüne bin und den spannenden Debatten gelauscht habe.

Nach zwei rasanten kurzweiligen Wochen endete mein Praktikum freitags dann leider schon wieder, als ich schweren Herzens meinen Hausausweis an der Pforte des Paul-Loebe-Hauses wieder abgeben musste. Mein großer Dank gilt Frau Lambrecht und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mich begleitet und mir das tolle Praktikum überhaupt ermöglicht haben.“
 

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