Christine Lambrecht

Berlin/Viernheim, 04.02.2021 - Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht begrüßt die heute vorgestellten Pläne der Deutschen Bahn zur Einführung zweier regionaler Projektbeiräte beim NBS-Projekt Rhein-Main/Rhein-Neckar. 

Bereits mehrfach hatte Christine Lambrecht in persönlichen Gesprächen mit der Hausspitze des Bundesverkehrsministeriums sowie der Deutschen Bahn die Einführung eines Projektbeirates gefordert. Zuletzt wurden diese Forderungen überparteilich mit Bundestagskollegen bekräftigt. Seit Vorlage der Vorzugsvariante II.b steht Christine Lambrecht in einem intensiven Kontakt mit der Deutschen Bahn, um die Beteiligung der Region mithilfe eines Projektbeirates zu stärken.
„Ich freue mich, dass die Deutsche Bahn die Bergstraße und die Region in Form eines regionalen Projektbeirates nun stärker einbinden möchte. Großprojekte wie die Schienenneubautrasse Rhein-Main/Rhein-Neckar funktionieren nur, wenn die Regionen eingebunden werden und die Projekte dort entsprechende Akzeptanz finden. Daher habe ich mich schon immer für eine entsprechende Beteiligung der Region eingesetzt“, erklärt Christine Lambrecht. 
Die von der Deutschen Bahn vorgeschlagenen regionalen Projektbeiräte sollen die nun anstehende wichtige Phase der Parlamentarischen Befassung begleiten und mitgestalten. 
„Im regionalen Projektbeirat können die erweiterten Forderungen aus dem Bergsträßer Konsens zur Verbesserung der Vorzugsvariante auf Augenhöhe eingebracht und diskutiert werden. Darin sehe ich eine große Chance für die Bergstraße den Schutz für Mensch und Natur zu erhöhen und mit der Deutschen Bahn eine entsprechende Übereinstimmung herbeizuführen. In diesem Zuge würde ich auch einen dritten Projektbeirat für die Bestandsstrecken im Ried und an der Bergstraße befürworten, in dem lärmschutzbezogene Maßnahmen erarbeitet werden“, so Lambrecht abschließend. 
  

 
 

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