Politiker haben nichts zu tun??
Das Foto zeigt Ramon Kadel mit Christine Lambrecht auf einem parlamentarischen Abend.

Berlin/Viernheim, Mai 2007 - Der 17-jährige Schülerpraktikant Ramon Kadel (Viernheim) berichtet aus dem Büro von Christine Lambrecht MdB in Berlin

Man muss sich nur auf der Straße umhören, Politikern wird vorgeworfen wenig zu arbeiten, im Dienstwagen auf Kosten des Staates chauffiert zu werden, zu weit weg vom Volk zu sein und schließlich dafür auch noch viel zu hohe Diäten zu erhalten. Viele stellen sich daraufhin die Frage, ob sie es für sinnvoll halten überhaupt noch wählen zu gehen, kurzum: Das Vertrauen in die Politik ist so beschädigt wie noch nie.

Aber kann man sich von außerhalb wirklich ein solches Bild über die Politik machen, welches dann auch noch hauptsächlich von Medien bestimmt und geleitet wird?

Um diese Frage zu beantworten muss man sich am besten selbst ein Bild direkt vor Ort verschaffen, natürlich bleibt dies aber den meisten Menschen verwährt. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass ich als Praktikant bei Christine Lambrecht die Gelegenheit hatte, einen Einblick in die Berliner Politik zu bekommen und das schlechte Bild der Politik in der Öffentlichkeit zu überprüfen.

Zugegeben, Dienstwagen sind den Abgeordneten wirklich nicht fremd, insofern sie nicht z.B. Ströbele heißen, allerdings sind diese auch notwendig, da die Terminpläne sehr eng gestaltet sind und dringend eingehalten werden müssen. Aber der Vorwurf der meisten Bürger, dass Politiker kaum etwas zu tun hätten, ist schlicht und einfach falsch!

Ich war Zeuge der vielen Tätigkeiten, die Christine Lambrecht innerhalb von einer Woche in Berlin zu erledigen hat. Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung, dass aufgrund halb leerer Parlamentssäle Politiker lieber Privatgeschäfte erledigen oder ihre Freizeit genießen, haben die Vertreter des Volkes einen unglaublich vollen Terminplan. Dieser besteht nämlich nicht nur aus der Arbeit im Plenum des Bundestags, im Gegenteil, er besteht vielmehr aus Arbeitsgruppen, Ausschüssen und Fraktions-, sowie Landesgruppensitzungen der jeweiligen Parteien, im Fall von Christine Lambrecht, solche der SPD.

Ein weiterer Kritikpunkt der Deutschen ist die Entfernung der Politiker zum Volk, deswegen ist es wichtig, dass der Bundestag seine Pforten für Praktikanten und angemeldete Tagesgäste öffnet; meine Aufgabe bestand dabei im wesentlichen darin, bei Ausschüssen,  Arbeitsgruppen, Landesgruppensitzungen und Fraktionssitzungen zu Gast zu sein und dabei Christine Lambrecht und Co. über die Schulter zu schauen. Dabei stellte sich für mich heraus, dass Politiker keine abgehobenen Wesen sind, sondern Menschen wie du und ich, mit Familie, Problemen und sogar Humor, welcher freudigerweise in der SPD-Fraktion besonders stark vertreten ist.

Abschließend kann ich viele Vorurteile gegen Politiker streichen und sagen, dass ich eine wunderbare Erfahrung verbuche und jedem Schüler welcher politisch interessiert ist und vor hat ein Praktikum durchzuführen, rate auch nach Berlin zu gehen um gleichermaßen diese wertvolle Woche zu erleben.

Das Foto zeigt Ramon Kadel mit Christine Lambrecht auf einem parlamentarischen Abend.
 

Besonderheit

Termine

Nov 24 Fr

20.11.17 - 24.11.17, Berlin 

Nov 25 Sa

10 Uhr, Frankfurt

Nov 27 Mo

27.11.17 - 01.12.17, Berlin 

Nov 29 Mi

15:00 Uhr, geschäftsführende Präsidiumssitzung, Berlin

16:00 Uhr, Vorstandssitzung der THW-Stiftung, Berlin

17:00 Uhr, Präsidiumssitzung der THW-Bundesvereinigung, Berlin

 

Dez 1 Fr

14:30 Uhr, SPD-Haus Frankfurt 

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