Lambrecht: „Wir werden mit Martin Schulz einen sachlichen, aber harten Wahlkampf führen“
Wahlkreisgruppe aus Viernheim und Lindenfels

Christine Lambrecht im Gespräch mit Bergsträßer Bürgerinnen und Bürgern

Berlin, Viernheim, Februar  2017 – Auf Einladung der Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin und Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht lernten 50 Bürgerinnen und Bürger das politische Berlin kennen. An der viertägigen Fahrt, die vom Bundespresseamt durchgeführt wird, nahmen u.a. Vertreterinnen und Vertreter der SPD Lindenfels, der Jusos Bergstraße und vom Lernmobil Viernheim teil.

Gleich am zweiten Tag stand der Besuch des Bundestages  und die mit Spannung erwartete Diskussion mit „ihrer Abgeordneten“ Christine Lambrecht auf dem Programm. Eingangs erläuterte sie ihre Funktion als Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion. Als Mitglied des Vermittlungsausschusses koordiniere sie die Interessen der Bundesländer mit SPD-Regierungsbeteiligung, der Partei und der SPD-Bundestagsfraktion sowie die Interessen der Arbeitsgruppen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Darauf angesprochen, welche Forderungen die SPD in der Großen Koalition durchgesetzt habe, erklärte Lambrecht, davon gäbe es eine lange Liste. Als Beispiele nannte sie u.a. die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, Verbesserungen in der Erwerbsminderungsrente, milliardenschwere Entlastungen der Kommunen, Erhöhung des Bafögs, Mietpreisbremse und Lohngerechtigkeit, u.a. von Frauen und Männern.

Im Rahmen der weiteren Diskussion spielte der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, eine wichtige Rolle. Lambrecht betonte, sie freue sich sehr über die gute Stimmung mit ihm, auch in der SPD.  „Mit Martin Schulz werden wir einen sachlichen, aber harten Wahlkampf führen“, so Lambrecht. Auf die Frage, ab wann es ein Wahlprogramm der SPD gebe, erklärte Lambrecht, es würde ein Rohentwurf erarbeitet, der diskutiert und anschließend auf einem Parteitag der SPD besprochen und entschieden würde.

Ein den Besucherinnen und Besuchern ebenfalls nahegehendes Thema war die Flüchtlings- und Integrationspolitik, insbesondere die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Dazu Lambrecht: „Wir haben ein gutes Integrationsgesetz verabschiedet. Wer z.B. eine Ausbildung durchläuft, kann diese abschließen und zwei Jahre in diesem Beruf arbeiten. Dies schafft auch die notwendige Sicherheit für Arbeitgeber. Zudem lobte Lambrecht das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für die Integration von Flüchtlingen und bot an in schwierig zu lösenden Fällen zwischen Asylbewerber und Arbeitnehmer Kontakte herzustellen.

Abschließend darauf angesprochen, welche Rolle Europa im kommenden Wahlkampf einnehmen werde, erklärte Lambrecht: „Noch als die Europäische Union eine Utopie war, glaubte man in der SPD fest an einen solchen Verbund. Auch heute und gerade mit Martin Schulz als designierten Kanzlerkandidat, der ein überzeugter Europäer ist, ist Europa aktueller denn je. Für mich ist Frieden Europa! Aber auch der starke europäische Wirtschaftsraum ist für uns in Deutschland als Exportland von großer Bedeutung. Lambrecht fügte hinzu: „Mit Abschottung wird man hier nichts erreichen. Momentan zeigt sich, dass den Menschen wieder bewusst wird, dass Wahlen wichtig sind. Deswegen geht wählen! Und überlegt was ihr wählt. Besonders ihr jungen Leute, stellt euch die Frage: Wo soll die Entwicklung des Landes hingehen?“

Nach dem Gespräch ging es zum obligatorischen Gruppenfoto vor der Kuppel des Reichstags.

Quelle Bild:
Bundespresseamt

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