Christine Lambrecht mit Karsten Krug

Berlin/Viernheim, 18. Juni 2020 – „Die Verkehrswende ist ein untrennbarer Teil der Energiewende. Damit sie gelingt, brauchen wir ein gutes Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr. Der aktuelle Entwurf des Bergsträßer Nahverkehrsplanes ist hierzu ein guter Aufschlag. Wir bringen Mobilität im Kreis in Schwung“, lobte die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht (SPD). Im Landratsamt des Kreises Bergstraße hatte sie sich bei Kreisbeigeordnetem Karsten Krug (SPD) kürzlich über die Grundzüge der Fortschreibung informiert.

Bereits in den vergangenen vier Jahren in denen die SPD der Mehrheitskoalition im Kreistag angehört, wurden zusätzlich eine Millionen Buskilometer jährlich mehr auf die Bergsträßer Straßen gebracht.

„Der Entwurf des Nahverkehrsplanes sieht neue Verbindungen  im vordringlichen Bedarf vor. Ein Beispiel ist hier der Lückenschluss zwischen Lampertheim und Heppenheim. Insgesamt sind Investitionen in den ÖPNV von 8 Millionen Euro jährlich zusätzlich vorgesehen“, erläuterte Krug. Lob gab es von Krug in Richtung der Bundesministerin für das Konjunkturpaket der Bundesregierung: „Die Umsetzung vieler Maßnahmen ist am Ende auch davon abhängig wie sich die finanzielle Unterstützung des Landes künftig weiter entwickelt. Insofern begrüße ich absolut das im Konjunkturprogramm des Bundes vorgesehene Paket zur Stärkung des ÖPNV und hoffe, dass das Land diese Mittel auch an den Kreis Bergstraße und den VRN weiterreicht.“

Lambrecht dazu: „Im Konjunkturpaket des Bundes sind einmalig 2,5 Milliarden Euro zusätzlich an Regionalisierungsmitteln für den öffentlichen Personennahverkehr vorgesehen. Das macht neue Verbindungen auf Schiene und Straße möglich. Wir werden insbesondere in unserer Oppositionsrolle im Hessischen Landtag sehr genau darauf achten, dass diese Mittel voll umfänglich an die Kommunen und Verkehrsunternehmen fließen, um den Linienverkehr auszubauen. Zudem stärken wir die Kommunen mit dem Ausgleich der Gewerbesteuermindereinnahmen mit 5,9 Milliarden Euro. Auch dieses Geld hilft, den ÖPNV als kommunale Leistung attraktiver zu gestalten. Auch hier ist nun das Land Hessen in der Pflicht, die andere Hälfte dieses Hilfspakets zu übernehmen und den Kommunen unter die Arme zu greifen.“
 

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