Lambrecht, Hartmann und Krug informieren sich bei Hessen Mobil zur B38 OU Mörlenbach
Christine Lambrecht, Karsten Krug und Karin Hartmann im Gespräch mit Vertretern von Hessen Mobil

Berlin/Viernheim, 07.08.2019 - Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht hatte gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Karsten Krug und der Landtagsabgeordneten Karin Hartmann einen Termin bei Hessen Mobil, um sich über die weiteren Vorgehensschritte zur zügigen Umsetzung der Ortsumgehung Mörlenbach nach dem VGH-Urteil zu informieren.

Nach einem über fünf Jahre langen Verfahren hat der Verwaltungsgerichtshof in Kassel entschieden, dass die Klage des BUND und eines Landwirtes gegen den Planfeststellungsbeschluss zur B38 OU Mörlenbach abgewiesen wird. 
„Dies habe ich mit meinen Kollegen Karsten Krug und Karin Hartmann zum Anlass genommen, um sich bei Hessen Mobil über das weitere Verfahren zu informieren. Die Bürgerinnen und Bürger mussten sehr lange warten. Umso wichtiger ist es nun, dass jetzt zeitnah mit der Umsetzung begonnen werden kann“, erklärt Lambrecht. 

Herr Moritz, Regionaler Bevollmächtigter von Hessen Mobil für Südhessen, informierte die SPD-Politiker über die weiteren Projektschritte. Da das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als Vertreter des Bundes und Baulastträger für die Ortsumgehung von Mörlenbach bereits vor einiger Zeit einer Umsetzung vorlaufender naturschutzfachlicher Maßnahmen in einer Größenordnung von 1 Mio. € zugestimmt hat, wird Hessen Mobil nun die Umsetzung dieser Maßnahmen zügig vorantreiben. Geschützte Tierarten, wie die Zauneidechse oder die Haselmaus, werden in dem betroffenen Gebiet fachgerecht umgesiedelt. Weiterhin wird im Rahmen des laufenden Flurbereinigungsverfahrens der Grunderwerb sowohl für die vorlaufenden naturschutzfachlichen Maßnahmen als auch für die eigentlichen Bauarbeiten begonnen.

Hinsichtlich des Bauablauf sind bei Hessen Mobil weitere Prüfungen und Abstimmungen erforderlich, so dass derzeit zwar noch kein Zeitpunkt für einen Spatenstich genannt werden kann, aber ein Baubeginn für die Ortsumgehung von Mörlenbach in der ersten Jahreshälfte 2020 angestrebt wird. Die Bauzeit wird nach heutiger Einschätzung zwischen 6 und 7 Jahren liegen. In dieser Zeit werden u.a. zwei Tunnelbauwerke und zwei große Talbrücken umzusetzen sein.

„Bis das erste Auto über die Ortsumgehung fährt, wird es zwar noch etwas dauern, doch jetzt wird endlich die notwendige Entlastung für die Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sowie die täglichen Pendlern kommen“, so Christine Lambrecht abschließend. 

 

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