Lambrecht: „Gute Nachricht für den Jugendmigrationsdienst im Kreis Bergstraße“
Christine Lambrecht

Viernheim/Berlin, 11.11.2016 – Nach Abschluss der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2017 begrüßt die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht, dass auch im Jahr 2017 die Mittel für den Jugendmigrationsdienst um 8 Millionen Euro erhöht werden. Von den zusätzlichen Mitteln profitiert auch der vom Diakonischen Werk und dem ebenfalls diakonischen Träger Orbishöhe getragene Jugendmigrationsdienst im Kreis Bergstraße.

Der ursprüngliche Haushaltsentwurf aus dem Finanzministerium hatte diese Erhöhung nicht vorgesehen. Dazu erklärte Christine Lambrecht: „Die vielschichtigen Angebote der Jugendmigrationsdienste wurden bereits in den vergangenen beiden Jahren ausgebaut. Umso unverständlicher war es, dass die im Jahr 2016 zur Verfügung gestellten zusätzlichen 8 Millionen Euro für die Jugendmigrationsdienste aufgrund des Wiederstands im CDU geführten Bundesfinanzministerium nicht auch im Jahr 2017 verankert werden sollten. Erst auf massiven Druck durch die SPD-Bundestagsfraktion im Rahmen der Bereinigungsberatungen des Haushaltes ist es gelungen, die Mittel in Höhe von 8 Millionen Euro auch für 2017 zu sichern. Auch ich habe mich massiv dafür eingesetzt, da die Arbeit, die der Jugendmigrationsdienst im Kreis Bergstraße leistet, außerordentlich wichtig ist – gerade in Anbetracht der stetig steigenden Zahlen an Migrantinnen und Migranten. In Gesprächen mit dem Diakonischen Werk hatte ich dies auch zugesagt. Denn jeder Euro, der zur Integration beiträgt, ist mehr als gut investiertes Geld und zahlt sich später wieder aus.“ 

Das Angebot des Jugendmigrationsdiensts richtet sich nicht nur an Flüchtlinge, sondern auch an junge Menschen, die aus anderen EU-Staaten eingewandert sind, wie aus Polen oder Bulgarien.

Ebenfalls erhöht wurden die Mittel für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer, die im Kreis Bergstraße in Kooperation vom Diakonischen Werk, der Caritas und dem DRK durchgeführt wird. Hierzu erklärte Lambrecht: „Nach dem Aufwuchs von 10,5 Millionen Euro im letzten Jahr konnten wir in unseren Gesprächen mit der Union eine Erhöhung um weitere 5 Millionen Euro erreichen. Damit können in diesem wichtigen Bereich bundesweit noch mal ca. 70 neue Beratungsstellen geschaffen werden.“

Quelle Bild:
Stephanie Pilick

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