Besuch Mehrgenerationenhaus 2015

Berlin/Viernheim, 02. April 2020 – Mehrgenerationenhäuser in Deutschland können sich ab 2021 weiter über eine aktive finanzielle Unterstützung des Bundes freuen. Das geht aus einem Schreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht vor-liegt, hervor. 

„Nachdem mit dem Beschluss zum Haushalt 2020 die jährliche Förderung bereits auf 40.000 Euro erhöht wurde, steht nun fest, dass das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus ab 2021 mit der Förderung aller derzeit geförderten Häuser auf Antrag fortgesetzt wird. Zugleich soll die Förderung für ein Projekt auf acht Jahre festgeschrieben und durch inhaltliche Angebote zur Demokratieförderung oder verbesserten Öffentlichkeitsarbeit ergänzt werden. Das schafft Planungssicherheit und ergänzt die finanzielle Förderung bestens“, freut sich Christine Lambrecht. 

Direkt betroffen ist beispielsweise das Franziskushaus der Caritas in Bensheim. Es ist eines von 535 Mehrgenerationenhäusern, die der Bund fördert. Die generationenübergreifenden Angebote, vom Internet-Café über Seniorenlotsen bis hin zum Spielenachmittag für Familien gehören in Bensheim genauso zum Mehrgenerationenhaus dazu wie der tägliche Café Betrieb oder Film- und Malgruppe für Ältere und Jüngere gleichermaßen. „Aber auch der Besuchsdienst für Hochbetagte in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche gehört zur Arbeit des Hauses dazu. Das zeigt, dass auch aufsuchend gearbeitet wird, um niemanden zurückzulassen. Das  ist einfach großartig und unterstützenswert“, erklärt Lambrecht. Bundesweit erreichen Angebote von Mehrgenerationenhäuser täglich 60.000 Menschen. „Da diese Häuser ein Schlüssel für gleichwertige Lebensverhältnisse und Zugang zu Bildung und Beratung  sind, bleibt es für mich eine Herzensangelegenheit, die Förderung des Bundes erhalten und ausbauen zu können“, so Lambrecht abschließend.
 

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