Christine Lambrecht

Berlin/Viernheim, 02. April 2020 – Bundesjustizministerin und Bergsträßer Bundestagsabgeordente Christine Lambecht (SPD) begrüßt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Regelung zur Einreise von Erntehelferinnen- und Helfern.

Sie hatte sich mit diesem für viele Bergsträßer Landwirte wichtigen Anliegen an das Innen- und das Landwirtschaftsministerium gewandt. Nun liegt der entsprechende Kabinettsbeschluss zur Einreise von 40.000 Helfern in den Monaten April und Mai auf dem Tisch.

"Die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln muss gesichert sein. Dazu braucht es genügend Erntehelferinnen und -helfer. Die nun erlaubte Einreise für diese Personen erfolgt nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes. Das heißt, dass die Helferinnen und Helfer einer Gesundheitsprüfung unterzogen werden und 14 Tage lang im Betrieb bleiben und getrennt von den derzeit bereits anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untergebracht werden müssen", erläutert die Ministerin.

Gleichzeitig dankte Lambrecht auch den zahllosen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich derzeit bei den lokalen Landwirten zur Mithilfe melden. "Aktionen wie zum Beispiel www.daslandhilft.de verdienen meine volle Unterstützung. Es beeindruckt mich, wie solidarisch Menschen der Landwirtschaft gegenüberstehen und nun helfen. Mit der nun beschlossenen Maßnahme der Einreise von Erntehelfern haben wir als Bundesregierung einen weiteren Beitrag zur Stabilisierung der Arbeit in der Landwirtschaft geleistet", so Lambrecht abschließend.

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Thomas Köhler / photothek