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Berlin/Bergstraße 04.02.2021 – Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die Corona-Feuerwehr der Bundesregierung, und so vermeldet die staatliche Förderbank ein Fördervolumen wegen der Corona-Krise auf Rekordniveau. 

Sie hat im vergangenen Jahr so viele Kredite vergeben wie noch nie. Die KfW teilte der Bergsträßer Bundestagsabgeordneten und Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Christine Lambrecht mit, dass das gesamte KfW-Fördervolumen um 75 Prozent auf 135,3 Milliarden Euro anstieg. Corona-Sondermaßnahmen im In- und Ausland hatten mit 50,9 Milliarden Euro daran einen gewichtigen Anteil.

„In der Krise stellt der starke Sozialstaat seinen Wert wieder einmal unter Beweis“, so Lambrecht. Das zeige sich an den umfangreichen KfW-Corona-Hilfen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitierten vom KfW-Geld. Im Kreis Bergstraße fließe mit 75,4 Millionen Euro ein großer Teil an Zusagen der KfW-Mittelstandsbank in Unternehmensinvestitionen. So könnten dank zupackender Wirtschaftshilfen von Finanzminister Olaf Scholz die Härten der Corona-Pandemie abgefedert werden.

Nach Angaben der KfW wurden im vergangenen Jahr im Kreis Bergstraße insgesamt 231,5 Millionen Euro an Fördermitteln zugesagt. „Damit werden unzählige sinnvolle Vorhaben unterstützt oder überhaupt ermöglicht. Neben Corona-Hilfen umfassen die Förderleistungen verschiedene Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie altersgerechte Umbauten, Förderung öffentlicher Infrastruktur und Gründerkredite“, erklärt die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete.

Alleine Corona-Unternehmerkredite wurden im Bericht der KfW zum Kreis Bergstraße 238-mal erwähnt. Dazu kommen 3.286 Einzelfälle, bei denen Privatpersonen von Förderungen profitieren konnten. Das Fördervolumen im Privatbereich umfasste insgesamt 113,3 Millionen Euro. „Damit können Familien beim Bau unterstützt, Gebäude energieeffizient saniert, Ausbildungen ermöglicht und Senioren beim Wohnen unterstützt werden“, wie Lambrecht erklärt. 

Positiv hervorzuheben sei nach Lambrecht zudem der beachtliche Anteil der Klima- und Umweltschutzförderung, die bei 33 Prozent (und bei über 50 Prozent nach Bereinigung um Corona-Sondermaßnahmen) der gesamten KfW-Förderungen liegt. Die KfW investiere damit in die Zukunft. „Alleine im Kreis Bergstraße sind 585 Zuschüsse in die Schaffung privater Ladeinfrastruktur geflossen. Im Bereich „Energieeffizientes Sanieren“ sind sogar 907 Zuschüsse zugesagt worden“, berichtet Lambrecht. Dadurch leiste die KfW notwendige Investitionen in Zukunft und Nachhaltigkeit.
 

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