„Keine Heraufsetzung des Renteneintrittsalters mit der SPD“
Christine Lambrecht mit WK-Fahrt aus dem Kreis Bergstraße

Christine Lambrecht im Gespräch mit Bergsträßer Bürgerinnen und Bürgern in Berlin

Berlin, 25. November 2016- Auf Einladung der Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht lernten 50 Bürgerinnen und Bürger das politische Berlin kennen. An der viertägigen Fahrt, die vom Bundespresseamt durchgeführt wird, nahmen Vertreterinnen und Vertretern vom Jugendrat Lautertal, dem Kreisjugendring Bergstraße und der Flüchtlingsinitiative „Helping Hands“ aus Viernheim teil.

Einer der Höhepunkte der Reise war der Besuch des Bundestages und des Reichtaggebäudes. Nachdem die Gruppe auf der Besuchertribüne eine Plenardebatte im Rahmen der laufenden Haushaltswoche verfolgt hatte, ging es anschließend zu der mit Spannung erwartete Diskussion mit „ihrer Abgeordneten“. Auf ihre Funktion als Erste Parlamentarische Geschäftsführerin angesprochen, erläuterte Lambrecht: “Ich stehe nicht nur im engen Kontakt mit den Ausschüssen und den Arbeitsgruppen im Bundestag, sondern auch mit den Bundesländern, in denen die SPD an der Regierung beteiligt ist. Geht es z.B. um die Finanzierung von Gesetzesvorhaben, helfen frühzeitige Gespräche, um einen Konsens zu finden.“ Eine weitere wichtige Aufgabe wäre die Personalführung. „Die SPD-Bundestagsfraktion hat vor rund einem Jahr von der Hertie-Stiftung das Zertifikat „audit berufundfamilie“ erhalten und wurde damit als einzige Fraktion als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Die SPD spricht nicht nur über gute Arbeitsbedingungen, sondern geht auch mit gutem Beispiel voran“, stellte Lambrecht dazu fest.

Lambrecht betonte, wie wichtig ihr neben der Berliner Arbeit auch die Arbeit im Wahlkreis ist. „Aus den vielen Gesprächen, die ich vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern und den unterschiedlichsten Institutionen führe, nehme ich viele wichtige Anregungen mit. Beispielsweise wurde mir in einem Gespräch mit dem Jugendmigrationsdienst des Kreises Bergstraße geschildert, dass die finanzielle Ausstattung für die nächsten Jahre nicht gesichert sei. Auf massiven Druck der SPD-Bundestagsfraktion konnten wir im Rahmen der Haushaltsbereinigungssitzungen erreichen, dass auch im Jahr 2017 zusätzliche Mittel in Höhe von 8 Millionen Euro bundesweit bereitgestellt werden.“

Im Rahmen der weiteren Diskussion spielte auch das Thema Rente eine wichtige Rolle. Dazu sagte Lambrecht: „Die SPD hat sich hier klar positioniert: Eine Erhöhung des Renteneintrittsalter wird es mit uns nicht geben. Das geht an der Lebensrealität und den Bedürfnissen der Menschen schlicht vorbei. Wir setzen stattdessen auf eine Flexibilisierung und fließende Übergänge von der Arbeit in die Rente.“

Darauf angesprochen, es fehle auch an der Bergstraße an bezahlbarem Wohnraum, sei es für Familien mit Kindern, sozial Schwache oder Flüchtlinge, erklärte Lambrecht: „Der Bund wird den Ländern bis 2019 zusätzlich 2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellen. Insgesamt wird der Bund die Länder und Kommunen bis 2019 sogar mit rund 20 Milliarden Euro unterstützen. Es kommt aber darauf an, dass die Länder das Geld schnell weitergeben, damit es dort ankommt, wo es gebraucht wird, in den Kommunen“, sagte Lambrecht.

Nach dem Gespräch ging es zum obligatorischen Gruppenfoto vor der Kuppel des Reichstags.

 

Quelle Bild:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

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