Christine Lambrecht

Berlin/Viernheim, 23.09.2020 - Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht freut sich sehr darüber, dass die Initiative "Weiterbetrieb der Tafel Lampertheim mit ihren drei Ausgabestellen unter Coronabedingungen" des Diakonischen Werks Bergstraße eine Förderung in Höhe von 4.200,00 Euro aus dem Sonderprogramm "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern" erhält. 

Die Sondermaßnahme "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern" ist Teil des Bundesprogramms "Ländliche Entwicklung" des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Ziel ist ehrenamtliche Initiativen zu unterstützen, die vornehmlich in ländlichen Regionen in der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung engagiert sind und die in Folge der COVID-19-Pandemie vor besonderen Herausforderungen stehen. 

Auch wenn zwischenzeitlich viele Kontaktbeschränkungen wieder aufgehoben wurden, müssen doch immer noch eine Vielzahl von weiterhin bestehenden Auflagen und neuen sicherheitsbezogenen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Das führt zu erheblichen Einschränkungen der ehrenamtlich Engagierten sowie zu zusätzlichen Aufwendungen und Kosten, die durch die Förderung etwas abgepuffert werden soll. 

"Die Tafel Lampertheim mit ihren Ausgabestellen in Rimbach, Bürstadt und Lampertheim hat innovativ und vorausschauend auf die Corona-Pandemie reagiert und den Weiterbetrieb dieser wichtigen Einrichtungen durch entsprechende Hygienekonzepte gesichert. Als die Tafeln im Frühjahr schließen mussten und für viele Menschen damit eine wichtige Quelle der Lebensmittelversorgung wegbrach, haben wir alle gesehen, welch wichtige Funktion diese Einrichtungen erfüllen. Es ist gut, dass wir sie haben, aber schade, dass wir siebrauchen. Ich freue mich dennoch, dass vor allem ein Projekt wie die Tafel hier konkret vor Ort gefördert wird, um den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu begegnen", erklärt Lambrecht.  
 

Quelle Bild:
Photothek