Christine Lambrecht und Karsten Krug besuchen VdK Kreisgeschäftstelle in Heppenheim
Gruppenbild vor VdK Geschäftsstelle

Viernheim, August 2016 – Barrierefreiheit, Mütterrente und das Luisenkrankenhaus waren nur einige der vielen Themen, über die die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete mit dem Vorstand des VdK Kreisverbands Bergstraße gesprochen hat. Auch Karsten Krug, seit kurzem hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und zuständig für den Bereich Soziales, nahm an dem Gespräch teil.

Der Kreisvorsitzende Georg Spilger berichtete von einem immer größer werden Aufgabenbereich für die ehrenamtlich Aktiven. Dies betrifft nicht nur die allgemeine Vorstandsarbeit sondern auch die Beratertätigkeit. „Bis zu 20 Personen kommen in unsere dreistündigen Sprechzeiten, die wir zwei Mal in der Woche anbieten. Da bleibt immer weniger Zeit für die einzelne Beratung.“ Die stellvertretende Kreisvorsitzende Annegret Fettel ergänzt: „Die Fälle werden nicht nur mehr, sondern auch komplexer, wir brauchen dringend mehr geschulte Beraterinnen und Berater.“ Der VdK bietet für Interessierte umfassende Schulungsmöglichkeiten an der verbandseigenen Ehrenamtsakademie an. Übereinstimmend weist der Vorstand darauf hin, dass die zeitliche Belastung durch ein Engagement im VdK mitunter groß sein kann, die Arbeit aber auch große Freue mache. „Ich lerne jeden Tag dazu. Und Menschen in schwierigen Situationen zu helfen gibt einem einfach unheimlich viel“, fügt Spilger hinzu.

Der VdK wird auch zunehmend gebraucht: „Leider spüren wir eine Tendenz, dass Anträge, beispielswiese auf Erwerbsminderungsrente, vom zuständigen Träger zunächst abgelehnt werden. Schaltet sich der VdK ein, wird vielen Anträgen schnell stattgegeben“, berichtet Renate Lautenschläger, ebenfalls stellvertretende Kreisvorsitzende. Karsten Krug verspricht, dass er dem VdK als Ansprechpartner immer gerne zur Verfügung steht.

Sorge bereitet dem VdK die gerade erfolgte Schließung des Luisenkrankenhauses in Lindenfels. Lambrecht äußerte hierzu: „Wir müssen uns der neuen Situation stellen und mit allen Kräften daran arbeiten, die ärztliche Versorgung im Odenwald auch ohne das Luisenkrankenhaus langfristig sicherzustellen. Der Kreis arbeitet gerade an einem Konzept zur Einrichtung eines MVZ (Medizinischen Versorgungszentrums). Das halte ich für einen guten Lösungsansatz, auch wenn ich die Schließung des Luisenkrankenhauses bedauere.“

Weiterhin berichtete der Vorstand von der Umsetzung der bundesweit vom VdK initiierten Kampagne „Weg mit den Barrieren“. Auf fehlende barrierefreie Wohnungen wird ebenso aufmerksam gemacht wie auf nicht zugängliche Artpraxen oder Barrieren auf Bahnhöfen und in Zügen. Eine größere Aktion des Bezirksverbands ist zum Seniorentag am 3. September 2016 in Darmstadt geplant, zu dem mehrere tausend Besucher erwartet werden.

Abschließend dankten Krug und Lambrecht dem Kreisvorstand für das offene Gespräch. Lambrecht sagt: „Der regelmäßige Austausch mit dem VdK ist mir sehr wichtig. Als kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Sozialrecht ist der VdK aus dem Kreis Bergstraße nicht wegzudenken. Ich hoffe, dass sich auch weiterhin genug Ehrenamtliche finden, die diesen tollen Verband mit ihrem Engagement unterstützen.“

Termine

Nov 24 Fr

20.11.17 - 24.11.17, Berlin 

Nov 25 Sa

10 Uhr, Frankfurt

Nov 27 Mo

27.11.17 - 01.12.17, Berlin 

Nov 29 Mi

15:00 Uhr, geschäftsführende Präsidiumssitzung, Berlin

16:00 Uhr, Vorstandssitzung der THW-Stiftung, Berlin

17:00 Uhr, Präsidiumssitzung der THW-Bundesvereinigung, Berlin

 

Dez 1 Fr

14:30 Uhr, SPD-Haus Frankfurt 

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