Christine Lambrecht besucht neuen Standort der Polizeistation Lampertheim-Viernheim
Christine Lambrecht besucht Polizei Viernheim

Berlin/Viernheim, 08. August 2019 – Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht besuchte das neue Dienstgebäude der Polizei in Viernheim. 

Die neue Polizeistation in den früheren Räumlichkeiten der Post in der Kettelerstraße in Viernheim bietet viel Platz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Streifendienstes und der Dezentralen Ermittlungsgruppe (DEG). Dazu Lambrecht: „So wird Respekt vor der Arbeit der Polizei zum Ausdruck gebracht.“ Durch den Umbau ist das Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik und für Bürgerinnen und Bürger barrierefrei zugänglich.  

Der zweijährige Umbau und Umzug der Polizeistation Viernheim kostet 2,4 Millionen Euro. Diese Kosten werden zum einen über ein Investitionsprogramm des Landes Hessen übernommen. Den anderen Teil von mehr als einer Millionen Euro übernimmt die Stadt Viernheim, die 2015 das Gebäude der Alten Post für eine Millionen Euro gekauft hat. „Mit dem Umbau wurde nicht nur die Arbeitssituation der Polizei vor Ort verbessert, sondern auch ihre Präsenz“, so Lambrecht. 

Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Karin Hartmann und dem Unterbezirksvorsitzenden Marius Schmidt wurde die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht vom Polizeidirektor und Leiter der Polizeidirektion Heppenheim Herrn Burkhard, dem Leiter der Polizeistation in Viernheim und Ersten Polizeihauptkommissar Herrn Seltenreich und dem Polizeihauptkommissar Herrn Konietzny durch die neuen Räumlichkeiten geführt. Hier gibt es neben den Büros, einen eigenen Raum für den Erkennungsdienst und eine Arrest-zelle. In der neuen Dienststelle arbeiten derzeit 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Schutzfrau und ein Schutzmann. 

Besonderen Schwerpunkt im Gespräch bildete ein Austausch zum Ansehen von Rettungs- und Sicherheitskräften im öffentlichen Leben. Seltenreich betonte, dass die Polizei im Kreis einen guten Ruf genieße und dies durch tägliche Arbeit rechtfertigt werden müsse. Ein weiteres Thema des Gesprächs waren Hasskommentare im Netz. „Es ist oft ein schmaler Grat, der zu Gewalt führen kann. Deswegen müssen wir alle couragiert dagegen vorgehen, wenn uns solche Hasskommentare begegnen“, so Lambrecht. Nach einem intensiven Gespräch dankte Lambrecht für die Führung durch die neuen Räumlichkeiten und die ausführlichen Informationen. Es wurde vereinbart, den Austausch fortzusetzen.


 

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