Ausbildung fördern
Ausbildung fördern

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit dem Auszubildenden-Mindestlohn und der Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BaföG) standen in dieser Woche zwei sozialdemokratische Herzensanliegen auf der politischen Agenda. Wir wollen die berufliche und universitäre Bildung stärken und mehr Chancengleichheit im Bildungssystem schaffen.

Auszubildenden-Mindestlohn:

Das Bundeskabinett hat die Mindestausbildungsvergütung auf den Weg gebracht. Zehntausende Auszubildende sollen profitieren und schon ab 2020 mindestens 515 Euro monatlich erhalten. Wer 2021 seine Lehre beginnt, soll mindestens 550 Euro bekommen, 2022 sollen es 585 Euro sein, im Jahr darauf 620 Euro. Und auch in weiteren Ausbildungsjahren soll die Mindestvergütung steigen. Das haben wir im Koalitionsvertrag durchgesetzt und lange dafür gekämpft. Denn Auszubildende sind die Zukunft der Betriebe in unserem Land und haben einen fairen Lohn verdient.

Trendwende beim BaföG:

Zudem hat der Bundestag hat in dieser Sitzungswoche die BAföG-Reform verabschiedet. Das neue Gesetz, das rechtzeitig zum Wintersemester 2019/2020 in Kraft treten soll, beinhaltet für Studierende viele Verbesserungen. Insgesamt stellt das Finanzministerium hierfür 1,23 Mrd. Euro zur Verfügung. Diese werden zum Beispiel dafür genutzt, die Bedarfssätze um 7% anzupassen und den Förderungshöchstsatz um mehr als 15% von 735 auf 861 Euro monatlich zu erhöhen. Auch die Einkommensfreibeträge für die Eltern werden um 16% erhöht. Ebenfalls sieht das Gesetz den Erlass von Restschulden vor, wenn der Darlehensanteil trotz Bemühens nach 20 Jahren nicht getilgt werden kann. Um ansteigende Wohnkosten ausgleichen, wird der Wohnzuschlag für nicht bei den Eltern wohnende BAföG-Geförderte von 250 Euro auf 325 Euro angehoben.

Wir wollen jetzt die Trendwende beim BAföG schaffen, damit diejenigen, die diese Unterstützung brauchen, ein Studium ihrer Wahl aufnehmen können.

Ihre Christine Lambrecht

Quelle Bild:
SPD -Bundestagsfraktion

Termine

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