"100 Millionen Mehrwert in 10 Jahren"
Das Foto zeigt von links nach rechts Reinhard Diehl, Dirk Dewald, Christine Lambrecht und Dr. Jutta Weber

SPD-Politikerin Lambrecht besucht das Geo-Naturpark Hauptquartier in Lorsch

Lorsch, 20. Oktober 2016 - „Es ist toll, wie sich dieses Projekt entwickelt hat.“ Mit diesen Worten lobte Christine Lambrecht, SPD-Bundestagsabgeordnete im Kreis Bergstraße, den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Nachdem der Geo-Naturpark als einer von  weltweit 120 UNESCO-Geoparks in 33 Ländern in das „International Geoscience & Geoparks Programme“ der UNESCO aufgenommen wurde – und damit in seiner Wertigkeit den Welterbestätten gleichgesetzt ist – nutzte Lambrecht die Gelegenheit, sich in Lorsch bei den Verantwortlichen  des GEO-Naturparks über aktuelle Projekte zu informieren.

Reinhard Diehl (Geschäftsführer) , Dirk Dewald (Koordination der Außendienst-Mitarbeiter, Erholungs-Infrastruktur) und Dr. Jutta Weber (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, internationale Zusammenarbeit)  berichteten über den Weg des Vereins, der Anfang der 2000er Jahre aus dem Naturpark Bergstraße und dem Geopark entstand ist und es sich seitdem zur Aufgabe gesetzt hat, „Geologie und  Umweltbewusstsein zu stärken, die Pflege von Wander- und Mountainbikestrecken zu betreiben und Tourismus sowie Wandern zu fördern.“

Der Park, der 15 fest angestellte Mitarbeiter und zahlreiche ehrenamtliche Helfer hat, umfasst dabei ein Gebiet von 3600 km² in drei Bundesländern und vier geologischen Gebieten: Vom Oberrheingraben über die Bergstraße und den Odenwald bis hin zum Bauland. Über 105 Kommunen von Viernheim im Westen bis nach Großostheim im Osten sind Mitglied im Geo-Naturpark, der aus Mitgliedsbeiträgen sowie Zuschüssen der dem Parkgebiet angehörenden Kreise und Städte sowie der Länder Hessen und Bayern finanziert wird.

Die Angebotspalette ist dabei breit gefächert: Von der Pflege von Wanderwegen, der Ausweisung von Mountainbikestrecken über die Ausweisung von Geotopen und Geopunkten mit entsprechenden Informationstafeln bis hin zu Wanderungen durch Vor-Ort-Begleiter und Ranger: Der Geo-Naturpark übernimmt auch eine wichtige Rolle in der regionalen Wertschöpfung: „In 10 Jahren haben wir circa 100 Millionen Euro Mehrwert in der Region geschaffen“, so Reinhard Diehl. Dies gelingt zum Beispiel dann, wenn ein Geo-Naturpark Pfad, wie Wein und Stein in Heppenheim Wanderer anlockt, die die anliegenden gastronomischen Möglichkeiten oder Freizeitangebote nutzen.

Auch internationale Kooperation hat der Geo-Naturpark im Portfolio. „Als Teil des weltweiten UNESCO-Netzwerkes haben wir seit 2007 Partnerschaften mit den UNESCO-Geoparks Mt. Lushan und Hongkong (China). Dies führt zu gegenseitigem Austausch, Beratung und konkreten Aktionen wie etwa einer Ausstellung chinesischer Künstler an der Bergstraße“, berichtete Dr. Jutta Weber. Und auch für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen treten die Geoparks an – als Regionen, in denen unser Erd-, Natur- und Kulturerbe bewahrt, vermittelt und mit den Menschen Welt geteilt wird. Christine Lambrecht zeigte sich gerade von diesem Teil der Arbeit angetan und versprach „auf Bundesebene für eine entsprechende Anerkennung dieser Arbeit auch durch unser Außenministerium eizutreten. Denn das ist Völkerverständigung im allerbesten Sinne.“

Das Foto zeigt von links nach rechts Reinhard Diehl, Dirk Dewald, Christine Lambrecht und Dr. Jutta Weber

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